Bericht Team 2

1000 Pfund Rallye 2021

Ein Bericht von Bernhard Humer

Wir, mein langjähriger Co-Pilot Martin Sperl alias Captain Slow und ich, entschlossen uns schon sehr frühzeitig die Rallye mit einem bestehenden Fahrzeug zu bestreiten. Ein passendes hatte ich in meinem Fuhrpark. Eine Leyland Prinzess 2200.

Ja, die Princess benötigte, wie es die Engländer so schön bezeichnen, TLC, tender little care. Übersetzt etwas zärtliche Pflege.
Also stürzte ich mich bereits im Dezember darüber und investierte etwas Zeit um die Princess für die Rallye tauglich zu machen.

Im Februar war sie soweit und gemeinsam mit meinem Co-Pilot und einem weiteren Freund machten wir eine „kleine“ Probefahrt über Vorarlberg, die Schweiz, Italien runter bis zur Amalfi-Küste.
Am Rückweg hatten wir zwei kleinere Problemchen. Im einen der Kupplungssimmering. Dies brachte einen etwas höheren Ölverbrauch, so ungefähr einen Liter auf 100km und immer gröbere Öl-Lacken dort wo wir stehen blieben. Zum weiteren, Kurz vor Padua, platzte uns dann noch links vorne das Hydrolastik-Federelement so dass wir mit einer dementsprechenden Schräglage den Rest des Weges zu fahren hatten.

Zuhause war dann die Überlegung jene dass, wenn dies bei der Rallye passieren würde, dies das Aus bedeuten würde.
Also verkaufte ich die Princess und zog ein anderes Fahrzeug aus meinem Fuhrpark heraus um damit die Rallye anzutreten.

Die „Sexy Sally“! Ein Morris Ital 1.3. Bereits rallye-erprobt! Denn dieses Auto erwarb ich 2013 im Zuge der ersten 1000 Pfund Rallye.
TLC hielt sich bei diesem Wagen sehr in Grenzen da ich ihn, übers Jahr, sporadisch bewege.

Daher traten wir mit diesem Schmuckstück dann im September die Rallye an.
Dies bedeutete mit diesem Auto bereits auf Achse nach England zu Fahren.
Der offizielle Startpunkt der Rallye war der Hafen in Plymouth Cornwall. Also, da die Gegend von Cornwall noch nie genossen, beschlossen wir bereits eine Woche vor Rallye-Start anzureisen um noch etwas Urlaub zu verbringen.
Zu diesem Urlaub nur zwei Anekdoten. Cornwall ist anders als England! Jeden Tag sehr gut gegessen! Wer mich kennt der weis dass ich darauf viel Wert lege!
Und irgendwann während dieser Woche hatten wir morgens, kurz nach Abfahrt von unserem Hotel, eine Verkehrskontrolle. Ziviles Polizeiauto mit Blaulicht hinter uns. Ich, bedingt durch einen etwas ausufernden Abend davor, auf der Beifahrerseite, Captain Slow am Steuer, machte ihn aufmerksam dass dies hinter uns wohl uns gelte. Er, ordnungsgemäß bleibt am linken Fahrbandrand stehe. Ich, bedingt der Unmächtigkeit der englischen Sprache seinerseits beginne das Gespräch mit dem, noch strengen, Polizisten welcher nach den Fahrzeugpapieren fragte. Nach Begutachtung dieser kam von ihm der trockene Kommentar „tatsächlich“. Meine Frage darauf „was ist tatsächlich“? Er „ich kenne diese Fahrzeuge noch. Ich wieder „ok, die waren in UK doch sehr häufig auf der Straße. Polizist „ja, aber dieser ist rechtsgelenkt und mit österreichischen Kennzeichen. Das sei ihm, wortwörtlich, spanisch vorgekommen. Was wir hier machen und ob wir mit dem wirklich aus Österreich angereist sind?“. „Wir machen hier Urlaub und ja, wir sind damit angereist“, kam von mir. Sein Kopfschütteln war sehr amüsant! Erst danach erklärte ich ihm was uns erst dann bei der Rallye bevorstünde. Auch die Reaktion auf das Gesagte war sehr amüsant.

Aber zur Rallye selbst.
Die erste offizielle Zusammenkunft zur Rallye erfolgte im Hafen von Plymouth. Kurz davor halfen wir bereits einem anderen Team welches bei ihrem MG Midget einen Kabelbrand hatten.
Die Wartezeit bis zur Einfahrt in die Fähre verbrachten wir mit etwas Bier, Wein und Jause.

Die Fähre brachte uns über Nacht bis Santander in Spanien. Die Nacht nutzten wir, eingeschränkt durch Alkoholgenus, mit etwas Schlaf.
Am Nachmittag des nächsten Tages nach Verlassen der Fähre gab es den offiziellen Start. Bis am Abend waren wir, nach einigen Durchfahrtskontrollen, am Rande der Pyrenäen. Mein Co-Pilot und ich nahmen die erste Etappe nicht ganz so ernst und nutzten auch die Gelegenheit um im spanischen Atlantik etwas zu Schwimmen. Dabei stellte ich fest dass der Atlantik in Spanien doch um einiges wärmer ist als in Cornwall.

Der folgende Tag brachte uns kreuz und quer durch die Pyrenäen bis Andorra. Wir hatten hier auch eine Panne. Die Benzinpumpe, welche uns ja bereits bei der Anreise bis England schon etwas genervt hatte, gab ihren Geist auf. Eine ziemlich steile Passstraße sorgte dafür dass die alte Pumpe nicht mehr fähig war den benötigten Sprit bis zum Vergaser zu pumpen. Aber in weiser Voraussicht hatten wir ja eine neue eingepackt.

Die weitere Rallye-Strecke führte durch die Provance, Cote `d Azur, die Seealpen Italien, Südtirol zurück nach Österreich.

Ein Highlite der Rallye ist natürlich auch das Stilfersjoch. Aber abgesehen von diesem brachte uns die Rallye an so viele sehenswerte Orte, durch wunderschöne Täler, an den Antlantik, das Mittelmeer und vieles mehr.

Eindrücke über Eindrücke! Und das Ganze mit tollen Kollegen!
Diese Rallye ist immer wieder ein Höhepunkt in meinem Leben!

Berni



Ambros
Streissnig
Ruckenstuhl
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Prentler
Platzl
Marie
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  1000Pfund Rallye

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